Produktionen seit 1992 - 1993

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Mulackei

"Mulackei - Robinsonaden eines schwarzen Freitags" erzählt vom Gestrandet-Sein, von den ewigen Reisen der Fremden, Verbannten und Flüchtlinge; mit den Obdachlosen als Robinsons der Gegenwart. Die australische Schauspielerin Anna Scheer, die gemeinsam mit dem Regisseur Roland Brus das "RATTEN"-Projekt leitet, führt zu Beginn den Zug der Besucher, gleich einer Fremdenführerin, begleitet von jiddischen Melodien von Station zu Station durch die Mulackstraße. Die RATTEN tauchen auf: aus Müllcontainern und Baumwipfeln, aus Hinterhöfen und Kneipenfenstern, als eckenstehende Huten und Streichholzmädchen... und Würstchenverkäufer. Bis irgendeine Ordnungsmacht schlagstockschwingend die Straße räumt und die Theater-Touristen in den Keller treibt. So wird das Viertel um die Mulackstraße, in den Zehner und Zwanziger Jahren Zufluchtsort der ostjüdischen Immigranten, aber auch für Ganoven, Zuhälter, Künstler, Anarchisten und Spieler, zum Ausgangspunkt einer Geschichte um Heimat- und Ortlosigkeit heute; und über Theater als Ort flüchtig aufscheinender Identität.

(Quelle: http://userpage.fu-berlin.de/~zosch/ops/ratten.html)


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